Die Idee

Wie kam es zu der Idee?

Angefangen hat alles mit dem Gedanken, ein eigenes Haus bauen zu wollen. Die heutigen Preise für den Bau eines normalen Einfamilienhauses haben mich jedoch davon schnell wieder abgebracht.

Somit setzte ich mich mit Möglichkeiten der alternativen Bauweise auseinander. Eines Tages bin ich durch eigene Erfahrung auf die Idee gekommen, dass Stroh ein geeigneter Baustoff sein könnte. Es bringt die nötige Statik mit, ist massiv, fest und verfügt zudem über eine sehr gute Wärmespeicherung und Dämmwirkung.

Da es bereits Strohhäuser in Deutschland gibt, möchte ich mich vom Markt abheben und kein Standardstrohhaus in Ständerbauweise errichten. Meine Idee ist, ein lasttragendes Strohhaus zu bauen. Überprüfungen zeigten dann, dass kleine Strohballen, die in der Ständerbauweise eingesetzt werden, nicht für diese Bauweise in Frage kommen. Durch die lasttragende Bauart kommt es bei den Ballen zu Verbauchungen der Wände und zudem bringen sie statische Probleme mit sich. Diese Nachteile haben sehr große Strohballen nicht. Sie bieten außerdem ein hohes Maß an Isolation bei minimalen Materialkosten.

Nach dieser Erkenntnis hat sich meine Idee verselbstständigt. Alle weiteren Prüfungen, die für die Umsetzung von Nöten sind, ergaben nahezu hundertprozentige Ergebnisse. Das gesamte Hauskonzept bietet die Möglichkeit, gespeicherte Energie durch den Menschen, die eingebauten Fenster und verschiedenen Systemen, die in dem Haus zum Einsatz kommen, in Warmwasser sowie Heizleistung umzusetzen. Durch den direkten Bezug der Materialien für den Hausbau beim Hersteller bringt das Strohhaus auch einen enormen Kostennutzen mit sich.

Wieso ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um meine Idee zu realisieren?

Bei der Entstehung des Konzeptes wurde mir klar, dass die wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Situation es jetzt erforderlich machen, meine Idee in die Tat umzusetzen. Zudem entspricht es auch dem politischen Werdegang der Zeit in Bayern. Die Bayerische Staatsregierung hat bereits am 17. Oktober 2000 ein Klimaschutzkonzept beschlossen das zum Ziel hat, die vorhandenen CO2-Einsparpotenziale unter Beachtung der Kosten-Nutzen-Relation bestmöglich auszuschöpfen und Forschungslücken zu schließen. Im Jahr 2003 folgte die Fortschreibung des Bayerischen Klimaschutzkonzeptes mit der "Initiative klimafreundliches Bayern".

Mit dem neuen "Klimaprogramm Bayern 2020" sollen die Maßnahmen von Bund und EU wirksam ergänzt und Bayerns Klimaschutz-Vorreiterrolle weiter ausgebaut werden.

Weitere Informationen zum "Klimaprogramm Bayern 2020"

Was will ich damit erreichen?

Ich möchte mit meiner Idee beweisen, dass der Bau eines ganz gewöhnlichen Einfamilienwohnhauses mit höchstem Lebens- und Wohlfühlkomfort auf diesem Weg geschaffen werden kann. Im Fokus stehen dabei für mich auch die niedrigen Investitionskosten und der Vorteil, dass dieses Haus zusätzlich in der Lage sein wird, Energie zu speichern und weiter zu verwerten.

Wem dient diese Idee?

Meine Idee wird vor allen Dingen zur allgemeinen Lebensqualität beitragen, der Umwelt dienen und enorme finanzielle Ersparnisse mit sich bringen.



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Strohballen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bayerische Flagge